Aufnahme

Zu Beginn steht die Aufnahme durch einen Arzt in der Ambulanz oder in der Notaufnahme. Hier erfolgt zunächst eine kurze Befragung und Untersuchung. Nach Erledigung der Aufnahmeformalitäten in der Patientenanmeldung, werden  Sie zur Station geleitet. Dort wird Ihnen Ihr Zimmer zugewiesen. Es folgt die Untersuchung durch den Stationsarzt, der Sie ausführlich nach Ihren Beschwerden befragt. Gemeinsam mit dem Oberarzt wird anschließend mit Ihnen das weitere Vorgehen besprochen. Sie haben stets die Gelegenheit, Fragen zu stellen oder eigene Vorschläge mit einzubringen.

Was ist mitzubringen?

Neben den Dingen für Ihren persönlichen Gebrauch und Ihrer Versichertenkarte ist es von Vorteil, wenn Sie die folgenden Dinge, sofern vorhanden, mitbringen: Röntgenaufnahmen, Krankenunterlagen, Medikamentenschachteln bzw. Beipackzettel oder eine Einnahmevorschrift von Ihrem Hausarzt, Allergiepass, Impfbuch, Marcumarausweis, Herzschrittmacherausweis etc.

Betreuung

Die Krankenhauseinweisung stellt für jeden Menschen eine körperliche und auch seelische Belastung dar. Durch freundlichen Umgang, Zuwendung und Rücksichtnahme wollen Schwestern, Pfleger und Ärzte Ihnen beistehen. In unserem Krankenhaus begleiten Sie unsere Krankenhausseelsorge und MitarbeiterInnen des sozialen Dienstes. Außerdem besuchen Sie die Damen und Herren des Betreuungsdienstes. In den Funktionsbereichen (z. B. Endoskopieabteilung) erwartet Sie ebenfalls kompetentes Pflegepersonal, das Ihnen die bevorstehenden Untersuchungen so angenehm wie möglich macht.

Krankenhausgelände

Nicht alle Patienten müssen das Bett hüten. Wenn Ihnen der Arzt es erlaubt, spazieren zu gehen, melden Sie sich bitte auf der Station ab und achten Sie auf angemessene Kleidung. Vor allem aus versicherungsrechtlichen Gründen dürfen Sie das Krankenhausgelände allerdings nicht verlassen!

Telefon / Telefax / Post

Jedes Bett verfügt über ein Telefon. Sie können dieses Telefon als Wahlleistung in Anspruch nehmen. Die An- und Abmeldung hierfür erfolgt in der Telefonzentrale. Die Gebühren betragen 2€/Tag incl. einer Flatrate. Sie erhalten eine Telefonnummer, über die Sie auch mittels Durchwahl jederzeit erreicht werden können. 

Die Entlassung / das Entlassmanagement

Ein wichtiger Teil der Krankenhausbehandlung ist die Vorbereitung und Planung der Entlassung unter Einbezug Ihrer gesundheitlichen, aber auch sozialen, beruflichen und wirtschaftlichen Situation.

Das Entlassmanagement im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen orientiert sich an den Grundsätzen

- Patientenorientierung
- Einbeziehung der Angehörigen

- Multidisziplinarität (Arzt, Pflegedienst, Sozialdienstes und Familiale Pflege)

- Entlassungsmanagement als Teil der Krankenhausbehandlung

- Reduzierung des Risikos poststationärer Probleme

- Entlassungsmanagement beginnt mit der Aufnahme des Patienten

- Überbrückung von Versorgungsbereichen

Von den Mitarbeitenden werden Sie und Ihre Angehörigen beraten und unterstützt, insbesondere wegen der Hilfen, die während des Krankenhausaufenthaltes und nach der Entlassung geboten sind. Ziel ist es dafür zu sorgen, dass nach der Entlassung des Patienten, die zu seiner Pflege, Nachsorge und Rehabilitation notwendigen Maßnahmen eingeleitet werden. Wir verstehen das Entlassmanagement als einen systematischen, multiprofessionellen Prozess im Krankenhausbereich mit den folgenden Komponenten:

1. Aufklärung des Patienten über das Entlassmanagement

2. Einwilligung des Patienten über das Entlassmanagement

3. Identifizierung von Patientinnen und Patienten mit einem poststationären Unterstützungsbedarf  (Screening)

4. Einschätzung des konkreten Unterstützungsbedarfs (Assessment)

Hierbei werden die folgenden Faktoren bewertet:

- aktueller Gesundheitszustand
- funktionelle Fähigkeiten resp. Beeinträchtigungen
- Selbstversorgungsfähigkeit, Möglichkeit versorgt zu werden
- Soziale und räumliche Umgebung
- Unterstützungsbedarf der Angehörigen, ggf. Kinder
- Notwendigkeit von poststationären Weiterbehandlungen (z.B. Reha)
- Informations-, Beratungs-, Anleitungsbedarf
- Beurteilung der Compliance 

5. Einleitung und Sicherstellung der entsprechenden nachstationären Maßnahmen


Wahlleistungen

Neben den allgemeinen Krankenhausleistungen, die gemäß dem Krankenhausentgeltgesetz abgerechnet werden, werden u.a. folgende Wahlleistungen angeboten und gesondert berechnet:

  • Unterbringung im Ein- und Zweibettzimmer
  • Behandlung durch liquidationsberechtigten Wahlarzt
  • Unterbringung einer Begleitperson

Weitere Einzelheiten für stationäre Patienten:
Frau Zelißen Tel. 02451/622-388

Patientenbeschwerdestelle gemäß §5 KHG NRW

Steht zurzeit nicht zur Verfügung.
Bitte wenden Sie sich an die Krankenhausleitung.
 
Telefon 02451/622 301 oder 339

In der Eingangshalle neben der Zentrale steht ein Briefkasten als Kummer-Kasten zur Verfügung.

Sie haben aber auch die Möglichkeit uns über die Seite "Lob und Tadel" eine Bewertung Ihrer Erfahrungen in unserem Haus mitzuteilen.

Aber auch jeder Chefarzt und jedes Mitglied der Betriebsleitung wird sich um eventuelle Beanstandungen kümmern.

Es ist unser Wunsch, Ihnen den Aufenthalt im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen so angenehm wie möglich zu gestalten. Die folgenden Informationen sollen Sie mit dem Ablauf Ihrer Behandlung vertraut machen.

Flyer
und Broschüren: