Die Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie nimmt somit
als Regionales Traumazentrum am TraumaNetzwerk® EURegio Aachen teil.

Etwa 38.000 Menschen verunglücken jährlich im Straßenverkehr, bei der Arbeit oder während der Freizeit und erleiden dabei lebensbedrohliche Mehrfachverletzungen, so genannte Polytraumata. Etwa 20.000 davon versterben noch am Unfallort.

Häufig entscheidet die erste Stunde nach dem Unglück über Leben und Tod. Die Zeitspanne vom Trauma bis zur Aufnahme in ein Krankenhaus beträgt durchschnittlich etwa 72 Minuten, ein Zeitraum in dem viele Polytrauma-Patienten ihren Verletzungen erliegen.

Woran liegt das?

Entweder liegt ein Krankenhaus zu weit entfernt vom Unfallort oder ist nicht genügend auf die Versorgung Schwerstverletzter vorbereitet, so dass der Rettungsdienst das übernächste Krankenhaus anfahren muss.

Die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie hat deswegen schon vor Jahren die Schaffung von Trauma-Netzwerken angeregt. Mit Hilfe solcher Netzwerke soll eine schnelle und flächendeckende Versorgung von Schwerstverletzten auf höchstem Versorgungsstandard zu jeder Tages- und Nachtzeit sichergestellt werden. Diese Traumanetzwerke befinden sich im Aufbau.

Mit der erfolgreichen Anerkennung als Regionales Traumazentrum im TraumaNetzwerk® EURegio Aachen wurde vom St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen ein weiterer wichtiger qualitativer Schritt für eine hochwertige medizinische Versorgung Schwerstverletzter im Kreis Heinsberg gesetzt.

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TraumaRegister DGU - Jahresbericht 2016 (PDF)

TraumaRegister DGU - Jahresbericht 2015 (PDF)

TraumaRegister DGU - Jahresbericht 2014 (PDF)

TraumaRegister DGU - Jahresbericht 2012 (PDF)