Der Leiter des Darmzentrums ist Herr Dr. med. Günter Haselow, Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Proktologie, die stellvertretende Leitung hat Herr Dr. med. Manfred Nebeling, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin / Gastroenterologie übernommen, als Koordinator des Darmkrebszentrums steht Herr Dr. med. Alexander Büsing, Oberarzt der Klinik, zur Verfügung und die Funktion der QM-Beauftragten nimmt Herr Roland Brudermanns wahr, die Aufgaben der Study Nurse übernimmt Frau Michaela Kuhn.

Im Rahmen des umfassenden Qualitätsmanagements wurde eine noch weiter verbesserte Behandlung von Patienten mit colorektalen Carcinomen erzielt.

Akteure:

Leiter des Zertifizierten Darmkrebszentrums Geilenkirchen
Dr. med. Günter Haselow
Chefarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Proktologie

Stellvertretende Leitung
Dr. med. Manfred Nebeling
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin und Gastroenterologie

Zentrumskoordinator
Dr. med. Alexander Büsing
Oberarzt der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie und Proktologie

Qualitätsmanagementbeauftragter
Roland Brudermanns

Study Nurse
Michaela Kuhn

Flyer des Darmkrebszentrum als PDF-Download

Colorektale Carcinome (Krebserkrankungen des Dick- und Mastdarmes) sind zurzeit in Deutschland bei Männern die dritthäufigste und bei Frauen die zweithäufigste Krebserkrankung. Die unterschiedlichen Behandlungsstrategien - operativ, strahlentherapeutisch und chemotherapeutisch – konnten im Laufe der Jahre immer effektiver verbessert werden. Damit die Ergebnisse der interdisziplinären Behandlung derartiger Krebsfälle weiter kontrolliert und verbessert werden können, hat die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG) nach dem Vorbild anderer schon anerkannter Organtumorzentren jetzt im Speziellen die Einrichtung von Darmkrebszentren vorgesehen.

Hierfür hat die Deutsche Krebsgesellschaft einen Anforderungs- und Ablaufkatalog entworfen, der als Voraussetzung zur Anerkennung zum Darmzentrum im jeweiligen Krankenhaus abgebildet sein muss. In der Zertifizierung von Darmkrebszentren werden die Leistungsfähigkeit und auch die Qualität der Behandlung sowie die Leitlinienkonforme Behandlung (S3 Leitlinie Colorektales Carzinom) am Besten abgebildet. Die notwendigen, sehr strengen Kriterien zur Zertifizierung werden von der Zertifizierungsstelle ONKOZERT geprüft. Gleichzeitig bedarf es einer Abteilungszertifizierung nach DIN EN ISO 9001 - 2008.

Traditionsgemäß hat das St.-Elisabeth Krankenhaus Geilenkirchen ein großes Klientel an Patienten mit Darmkrebserkrankungen - von der DKG ist eine Mindestfallzahl von erstbehandelten Fällen vorgesehen, sowohl für Dickdarm als auch Enddarmkrebs. Diese Fallzahlen werden vom St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen mehr als erfüllt. Auch ist das Krankenhaus bereits seit Jahren dem Westdeutschen Darmzentrum (WDC) im Rahmen der Tumordokumentation angeschlossen. Das WDC vergleicht die Behandlung der Darmkrebserkrankungen im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen bundesweit mit anderen Krankenhäusern bezüglich der Behandlungsqualität. Die Gastroenterologie und Viszeralchirurgie erfüllen alle notwendigen personellen als auch inhaltlichen Anforderungen und Prozessbestandteile für die Zertifizierung als Darmkrebszentrum. 

Das Darmzentrum des St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen wurde am 18.12.2009 erfolgreich nach den Qualitätsrichtlinien der DIN EN ISO 9001 - 2008 und den Anforderungen der Deutschen Krebsgesellschaft e.V. OnkoZert zertifiziert. Als Zertifiziertes Darmkrebszentrum beteiligt sich das Darmzentrum Geilenkirchen an verschiedenen nationalen und internationalen Studien.

Geilenkirchen ist das erste anerkannte Darmzentrum von der Deutschen Krebsgesellschaft in unserer Aachener Region, welches die durch die Deutsche Krebsgesellschaft festgelegten "Fachlichen Anforderungen an Darmzentren (FAD)" definierten Qualitätsrichtlinien erfüllt.