telnet_logo_rgb_final-gr.jpgAuch in der Medizin schreitet die Technik voran. So ist es mittlerweile möglich über eine „abhörsichere“ (hochverschlüsselte) Videokonferenz ärztliche Visiten gemeinsam mit anderen Ärzten über größere Distanzen abzuhalten. Gerade in Risikobereichen wie der Intensivstation erwartet man eine Verbesserung der Patientenversorgung, wenn im Rahmen einer solchen Live-Übertragung eine Zweitmeinung aus einem anderen Blickwinkel von ärztlichen Kollegen der Universitätsklinik Aachen einbezogen werden kann. Andere positive Nebeneffekte könnten eine Verbesserung der Abläufe bei notwendigen Verlegungen an Spezialkliniken oder auch ein „kurzer Draht“ zu Experten der Uniklinik aus anderen Fachbereichen wie der Mikrobiologie sein.

Damit die neue Technik zukünftig auch für andere Patienten angewendet werden kann, muss der Nutzen zuerst in einer wissenschaftlichen Untersuchung nachgewiesen werden. Dazu wurde das Projekt „TELnet@NRW“ von der Uniklinik Aachen ins Leben gerufen, welches auf Grund seines vielversprechenden Ansatzes  vom Innovationsfonds des Bundes mit knapp 20 Millionen Euro gefördert  wird. Als eines von insgesamt 17 Krankenhäusern in  NRW nehmen wir an dieser Untersuchung teil. Damit leisten wir einen Beitrag zur medizinischen Versorgungsforschung und können Ihnen diese moderne Technik schon bald zur Verfügung stellen.

Da es sich um eine wissenschaftliche Studie handelt, wird zum Verwerten Ihrer Daten Ihre Einwilligung benötigt. Deswegen werden wir alle Patienten, die auf unserer Intensivstation behandelt und überwacht werden, um eine schriftliche Einwilligung bitten. Bei „Daten“ handelt es sich u.a. um Messwerte wie Laborwerte, Blutdruck, Puls, Einstellung von Beatmungsgeräten etc. – alles Dinge, die auch ohne Studie erfasst werden. Die Sammlung und Auswertung Ihrer Daten geschieht natürlich verschlüsselt, d.h. ohne Ihren Namen. Es werden keine zusätzlichen Untersuchungen oder Maßnahmen durchgeführt.

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