Im Februar 2013 trat das Patientenrechtegesetz in Kraft. Der gemeinsame Bundesauschuss (G-BA) einigte sich im Januar 2014 über die grundsätzlichen Anforderungen an ein Einrichtungsinternes Qualitätsmanagement nach § 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V ist somit die Etablierung eines klinischen Risikomanagements (kRM) erforderlich. Dies gilt verpflichtend für alle nach § 108 SGB V zugelassenen Krankenhäuser (vgl. Qualitätsmanagement- Richtlinie Krankenhäuser, Stand: 23. Januar 2015, G-BA).

Ein weiterer Grund für die Implementierung eines klinischen Risikomanagements sind die steigenden Anforderungen an die Behandlungsqualität und die damit einhergehende komplexere Struktur der Arbeitsabläufe.

Im St. Elisabeth Krankenhaus Geilenkirchen hat die Sicherheit unserer Patientinnen und Patienten schon immer höchste Priorität. Daher findet sich unsere Sicherheitskultur in allen Behandlungsphasen wieder.

Die folgenden Patientensicherheitsmaßnahmen sind klinikintern etabliert:

  • Patientenidentifikationsarmbänder zur sicheren Identifikation
  • WHO-Sicherheitscheckliste und Team-Timeout vor jeder OP
  • Keimscreening bei jeder stationären Aufnahme (multiresistente Erreger)
  • Klinikübergreifende Mortalitäts- und Mobilitätskonferenzen
  • Klinikinterne Komplikationsbesprechnungen
  • Klassifikationssysteme und Assessments in der Pflege
  • Evidenzbasierte Standards und  leitlinienkonformes Arbeiten
  • Externe Prüfungen durch regelmäßige Zertifizierungen
    z.B. EndoProtetikZentrum der Maximalversorgung (EPZ max), Zertifiziertes Darmkrebszentrum (DZ Geilenkirchen), Hernienzentrum, Zentrum für Alterstraumatologie (ATZ), Regionales Traumazentrum
  • Klinisches Risiko- und Qualitätsmanagement
  • Moderne Computerprogramme zur Arzneimittelsicherheit und zur Vorbeugung von Wechselwirkungen verschiedener Medikamente (AID)
  • Anonymes einrichtungsübergreifendes Fehler- und Berichtssystem (CIRS)
  • Partner des Aktionsbündnis für Patientensicherheit