Patientensicherheit - MultiResistente­StaphylococcusAureus (MRSA)

Das St. Elisabeth Krankenhaus führt seit 2004 jedes Jahr ein „Tag der Hände“ durch. Hierbei informiert Sr. M. Marietta Besucher und Mitarbeiter über die Notwenigkeit einer korrekt durchgeführten Händedesinfektion. Durch die „Black Box“ werden Fehler und Mängel sichtbar, die dann durch das Training mit unseren Fachkräften in der richtigen Handhabung beseitigt werden.

Multiresistente Bakterienstämme und Infektionen mit Krankenhauskeimen werden in den letzten Jahren regelmäßig in den Medien thematisiert. In der Öffentlichkeit entstand der Eindruck, dass in Deutschland Krankenhausinfektionen auf mangelnde Hygiene oder gar Unsauberkeit zurückzuführen sind. Nicht nur reißerische Publikationen über nosokomiale Infektionen rufen Kritiker des Krankenhauswesens in der Bundesrepublik auf den Plan, sondern auch sachliche Mitteilungen der Krankenkassen weisen auf ein drängendes Problem in unseren Kliniken hin.

Wie sachlich die Berichterstattungen in den Medien über MRSA-Fälle und Krankenhausinfektionen auch sind, klären sie nicht über die eigentlichen Ursachen für den Anstieg der nosokomialen Infektionen auf und gehen nur selten auf eine angemessene Prävention ein. Die Pflege- und Gesundheitseinrichtungen müssen aber die Ursachen und die erforderlichen Vorbeugungsmaßnahmen stärker beachten, wenn sie Patientensicherheit und Infektionsschutz gewährleisten wollen, zumal sie dazu gesetzlich verpflichtet sind. Die Diskussion über Antibiotikaresistenzen und Krankenhausinfektionen hat dazugeführt, dass in den Jahren 2005 bis 2011 Projekte zur Vorbeugung gegen MRSA-Erreger und zur Verbesserung der Patientensicherheit initiiert wurden.

Das St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen nimmt an dem grenzüberschreitenden Projekt der Euregio Rhein-Maas euPREVENT teil.

Dieses länderübergreifende Netzwerk ermöglicht einen Erfahrungsaustausch und dient dem Aufbau eines Frühwarnsystems für gefährliche Keime. Nationale Netzwerke, wie das NRZ und das RKI bieten die Möglichkeit, Vergleichszahlen über nosokomiale Infektionen zu erhalten und Hygienemaßnahmen zu optimieren.

Zertifikat - Patientensicherheit durch Hygiene und Infektionschutz

Die Etablierung eines modernen, standardierten Hygienemanagements im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen, welches die Sicherheit der Patienten im Infektionsschutz in den Vordergrund stellt, wurde durch unabhängige Prüfer in einem Zertifizierungaudit erfolgreich bestätigt.

Am 26.06.2017 wurde dem St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen in einer feierlichen Stunde durch den Leitenden Kreismedizinaldirektor des Kreises Heinsberg Herr Dr. med. K.-H. Feldhoff und den Hygieneexperten Herr Prof. Dr. med. W. Dott das Zertifikat

Patientensicherheit
durch
Hygiene und Infektionsschutz
des Euregio-Netzwerkes euPrevent

überreicht.

Die Re-Zertifizierung erfolgte am 07. Juni 2017 für weitere 3 Jahre bis 2020.

Durch das Zertifikat wird bestätigt, dass im St. Elisabeth-Krankenhaus Geilenkirchen die hohen Hygieneanforderungen des euregionalen Netzwerkes euPREVENT erfüllt sind.

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